Montag, 8. Februar 2010

Partizipation - ein paar Gedanken von mir und Christa! ;)

Im Zehnten Kinder-und Jugendbericht wird Partizipation zum Leitgedanken. Die (Mit-) Verantwortung von Kindern und Jugendlichen ist eine zentrale Aufgabe. Im Bezug auf Kindertageseinrichtungen ist eine Verteilung von Verantwortung wichtig, um Möglichkeiten des Einbringens von Kompetenzen zu schaffen.

Bei diesem Thema geht es darum, das gemeinsame Leben demokratisch zu gestalten, damit Demokratie erfahrbar wird. Dabei geht es nicht darum, wer bessere Ideen oder schlechtere hat, sondern um die gegenseitige Akzeptanz. Kinder sind Subjekte, die ihr Leben zu großen Teilen selbst in die Hand nehmen können. Auch wenn in den ersten Jahren die Eltern die Hauptverantwortung haben, muss man erkennen, dass Kinder am besten in Situationen lernen, die sie selbst erleben und gestalten. Die praktische Beteiligung von Kindern muss so sein, dass die Kinder von selbst nach ihr fragen. Dazu gehört unter anderem, dass Normen, Werte und Regeln nicht einfach verkündet werden. Regeln definieren Situationen und sagen aus, was gewollt ist und was nicht. Deshalb ist es wichtig, dass die Kinder sie verstehen, um sie zu befolgen.

Partizipation bedeutet, dass Kinder Vorstellungen über das, was für sie „gutes“ Leben ist, entwickeln und ausdrücken können. Es geht nicht darum mit dem Zeigefinger auf moralisches Handeln hinzuweisen, sondern vielmehr ein moralisches Handeln in Beziehungen zu lernen.

Ganz offiziell ist sogar das Recht der Kinder auf Beteiligung (Kinder-und Jugendhilfegesetz KJHG §8) in Übereinkommen der Vereinten Nationen aufgeschrieben und fest verankert. Die Aufgabe der Erwachsenen ist es, altersgerechte Beteiligungsformen für Kinder zu finden. Denn sie sind nicht ein Objekt um das sich alles dreht, sondern das Subjekt um das es geht.

Erzieherinnen und Erzieher spielen in diesem Prozess eine große Rolle, denn sie haben einen familienergänzenden Auftrag und sollten gemeinsam mit den Eltern über gemeinsame Wege nachdenken. Wichtig ist auch der Blick raus aus der eigenen Einrichtung. Mit der Gemeinwesenorientierung ist ein großer Punkt gemeint, der den Blick in die Nachbarschaft lenkt. Das Lebensumfeld der Kinder ist sehr wichtig für ihre Entwicklung. Dazu kommt der Situationsansatz, der hier ein Einmischen der Erzieherinnen und Erzieher in die Politik, die Kirchen, die Gremien – den Ort meint. Eine Partizipation zeichnet sich auch immer durch Präsenz aus.

Die Kompetenzen der Erzieherinnen und Erzieher sollten dabei der Ausgangspunkt partizipatorischer Arbeit in Kindertageseinrichtungen sein. Das Netzwerk, welches aus dem Personal und den Kindern besteht sollte immer in Bewegung sein und eine Dynamik mit sich bringen. Das Wirken der Einrichtung auch in die Gesellschaft ist ein wichtiges Ziel, welches sich lohnt anzustreben.

Quelle: Preissing, Christa, Qualität im Situationsansatz, Weinheim 2003.

Wir warten und warten

und nix kommt!
Es geht um mein Anerkennungsjahr. Wir möchten gerne in eine Kirchengemeinde in Mecklenburg-Vorpommern gehen. Ich habe mich dort als Jugendreferent beworben und Anja wird sich dann umschauen, wenn ein Ort feststeht.
Wir sind grad ganz gelassen, denn wir wissen, dass Gott seine Mitarbeiter nicht im Stich lässt.

Ich möchte für unsere Hochzeit noch ein bisschen Geld verdienen und suche deshalb grad eine Arbeit.
Werde gleich mal bei einem Hort anrufen, in dem sie Leute für die Hausaufgabenhilfe suchen.
Das kann ich bestimmt gut! ;)

Wünsche mir noch mehr Gottes Ebenbild in meinem Nächsten zu sehen.

lieben Gruß!
siggi

Freitag, 29. Januar 2010

Geile Sache! Staaken Hood!

In dem Stadtteil habe ich Gemeindepraktikum gemacht!
Jetzt gibt es Mitternachtssport!

Sonntag, 17. Januar 2010

Alles wird neu!

Naja, nicht alles aber irgendwas bestimmt, in der nächsten Woche.

Anja rockt immer noch mit den Kindern in der KiTa.
Macht ihr Spaß, aber manchmal kommt sie auch erschöpft heim.
Ich glaube, Anni hat da das passende Händchen dafür! ;)

So zu mir:
Das Wochenende war schön entspannt!
Waren heute morgen im Christus Treff. www.christus-treff-marburg.de
Ging um den Pfad der Gerechten. Mehr dazu in der Bibel - Sprüche 4.
Heute Mittag gab es lecker selbstgemachten Rotkohl bei Tobi und Markus.

Am kommenden Dienstag schreiben wir ne Klausur über verschiedene Kommunikationsstile. Gehört da eigentlich son Blog auch dazu???

Höre grad Mukke von Silbermond. Geile Texte!

Übrigens: Am 07. Juli 2010 geht es vor das Standesamt Marburg. Dann wird aus Anja Ubben und Siegmar Lindel das EHEPAAR Anja und Siegmar Lindel! Juhu!
Und am 10. Juli 2010 holen wir uns den fetten Segen von Gott ab und feiern eine dicke Party! ;)

Noch wichtig: Gott zu vertrauen und nicht deinem Verstand! (Sprüche 3,5-6)

Love!
siggi

Samstag, 16. Januar 2010

Ich stehe grad voll auf Zitate von Leuten, die was zu sagen haben bzw. hatten

In Politik reden wir über Krieg. Gibt es einen gerechten Krieg?

Dr. King Jr. hat sich da 1963 was überlegt:

"Die ultimative Schwäche der Gewalt ist, dass sie eine Abwärtsspirale bildet, die genau das erzeugt, was sie vernichten will. Anstatt das Böse zu verringern, vervielfältigt sie es. [...] Hass vervielfältigt Hass, Gewalt vervielfältigt Gewalt und Härte vervielfältigt Härte in einer Abwärtsspirale der Zerstörung. [...] Die Kettenreaktion des Bösen - Hass, der Hass zeugt, Kriege, die zu weiteren Kriegen führen - muss unterbrochen werden, oder wir werden in den dunklen Abgrund der Vernichtung stürzen."


Dienstag, 12. Januar 2010

Man kann viel zu 2010 sagen...

Jetzt erst mal das hier:

„Das neue Jahr wird kein Jahr ohne
Angst, Schuld und Not sein. Aber dass
es in aller Angst, Not und Schuld ein
Jahr mit Gott sei, dass unserem Anfang
mit Christus eine Geschichte mit
Christus folge, die ja nichts ist als ein
tägliches Anfangen mit ihm, darauf
kommt es an.“
(Dietrich Bonhoeffer)

bald wieder mehr! ;)

Freitag, 18. Dezember 2009

Schnee in Marburg!

Weihnachten kann kommen!
Ob es bei Jesu Geburt auch geschneit hat? ;) Wahrscheinlich nicht.
Aber wir waren ja nicht dabei.

Ich freue mich auf Weihnachten! Möchte wieder neu für mich klären, was es bedeutet, dass Jesus auf die Welt kam um uns mit Gott zu versöhnen.

Krasses Ding!

Morgen geht´s mit Anja nach Häver!
Wünsche schon mal ein schönes Weihnachtsfest!

Die Schneeballschlacht kann beginnen!

siggi